ETB gewinnt Vereinsförderpreis des DHB

Engagement, Ideenvielfalt, Best-Practice-Beispiele – innovative Ideen zur Mitgliederentwicklung standen beim Vereinsförderpreis des Deutschen Handballbundes 2018 im Vordergrund. Zu den bundesweit sieben Preisträgern, die jetzt verkündet wurden, zählt auch der ETB Schwarz-Weiß, der in der Kategorie Modelle zur Gewinnung und Bindung von Menschen mit Beeinträchtigung (Inklusion) ausgezeichnet wurde.

 

Unter dem Motto „Inklusion – entscheidend is aufm Platz!“ nehmen seit 2013 die ETB Special Olympics am offiziellen Spielbetrieb teil. Die Mannschaft besteht ausschließlich aus geistig Behinderten. Es handelt sich um ein deutschlandweit einzigartiges Projekt, um Menschen mit Behinderung in den regulären Meisterschafts-Spielbetrieb einer Sportart einzubinden.

 

Der DHB hob in seiner Begründung insbesondere die hervorragende Kombination aus Engagementförderung und sozialen Themen. „Die Verleihung des Preises macht uns sehr stolz“, freut sich Abteilungsleiter Stefan Marschner über die Auszeichnung. „Das haben wir zum einen der tollen sportlichen Entwicklung der Mannschaft zu verdanken, die schon seit mehr als fünf Jahren ein fester Bestandteil der Essener Handballszene ist. Zum anderen wäre dieser Weg ohne die beiden Trainer Klaus Laß und Nicole Spratte völlig undenkbar gewesen. Die beiden setzen sich mit unglaublicher Empathie, einer Engelsgeduld und herausragendem Engagement für ihre Jungs ein, dafür gebührt ihnen ein riesengroßes Dankeschön!“

 

Nach dem WM-Highlight beginnt Ende Januar wieder der Liga-Alltag. Die ETB Special Olympics 2018/19 sind in ihrer sechsten regulären Spielzeit und haben sich mittlerweile zu einem ernstzunehmenden Gegner gemausert. Diese Kontinuität bestärkt den Verein darin, sein Engagement fortzusetzen: „Wir hoffen, dass wir damit auch andere Vereine ermutigen können, Inklusion voranzutreiben und unkonventionelle Wege der Vereinsarbeit einzuschlagen“, so Marschner abschließend.

ETB Special Olympics, Gewinner des DHB-Vereinsförderpreises:

Oben v. l. n. r. Peter Bongardt, Trainerin Nicole Spratte, Gordon Groß, Betreuerin Sabrina Hasel, Björn Manner, Tobias Bals, Cedric Stratmann, Trainer Klaus Lass

Unten v. l. n. r.: Cansin Bulut, Thomas Zajac, Shembo Okalo, Houssein Omeirat, Mohammed Zibam, Christian Bauer, Adnan Sankari

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