Dritter Sieg in Serie: 1. Damen schlagen Neuss mit 28:26

ETB SW Essen 1F – Neusser HV 2F

Dritter Sieg in Serie: 1. Damen schlagen Neuss mit 28:26

Fast ein Abziehbild der ersten Viertelstunde in Düsseldorf: Wieder kamen wir schwer aus den Startlöchern, erneut zu viele technische Fehler zu Beginn und daher auch wieder einfache Tore kassiert, dazu gleich ein paar mal die Kugel ans Aluminium gesetzt. So lagen wir nach knapp 15 Minuten mit 3:7 hinten. Auszeit, Deckung ein wenig umgestellt und vorne Charlotte Hantel an den Kreis, was sich an diesem Tag als Glücksgriff erweisen sollte. Die Maßnahmen zeigten Wirkung, sodass wir nach einem 11:3-Lauf mit vier Toren Vorsprung in die Pause gingen.
In Durchgang zwei agierten wir zunächst gegen die Neusser Mittelangreiferin viel zu passiv, die mehrfach frei zum Abschluss kam, sodass der Gegner bis zur Mitte der zweiten Halbzeit zum 20:20 ausgleichen konnte. Eine offensivere 5:1-Deckung funktionierte schließlich besser, und im Angriff saßen nun die Abschlüsse auch wieder. In der Schlussphase konnten wir uns so wieder einen Vorsprung herausarbeiten, der bei konsequenter Chancenverwertung deutlicher hätte ausfallen müssen. Fazit: zwei weitere wichtige Punkte, mit 4:0 Punkten ein geglückter Rückrundenstart, eine überragende siebenfache Torschützin Charlotte Hantel und ein gut funktionierender Rückraum. In den kommenden Begegnungen müssen wir jedoch die Hektik in der Anfangsphase in den Griff bekommen, um nicht permanent erstmal einem Rückstand hinterherzulaufen. Es spielten: Zitzer 9/3, Hantel 7, Schräder 6, Spengler, Mikus je 2, Görges, Müller je 1, Fehlauer, Körner, von Haefen, Heymann, Laurenson.
Kommenden Sonntag geht es zu Zweitvertretung der Bergischen Panther, wo wir den Aufwärtstrend weiter ausbauen wollen.

Wichtiger 17:15-Sieg: 1. Damen entführen zwei Punkte aus Düsseldorf

TG 81 Düsseldorf 1F – ETB SW Essen 1F

Wichtiger 17:15-Sieg: 1. Damen entführen zwei Punkte aus Düsseldorf

Nach der ungewohnt langen Winterpause ging es am gestrigen Sonntag zum Tabellennachbarn TG 81 Düsseldorf. Zum Rückrundenstart hatten wir uns vorgenommen, doppelt zu punkten, um direkt die Weichen in Richtung Klassenerhalt zu stellen. In der Anfangsphase war von den guten Vorsätzen jedoch nichts zu sehen. Der Angriff agierte unkonzentriert und leistete sich eine Reihe an technischen Fehlern. Die Gastgeber wurden so zu einfachen Toren durch Gegenstöße eingeladen und nahmen dies auch dankbar an. So stand es nach 11 Minuten 0:5, bevor Maria Görges mit einem Doppelschlag den Knoten platzen ließ. In der Folge entwickelte die Offensive etwas mehrt Durchschlagskraft, sodass wir bis zur Pause auf 8:9 verkürzen konnten. Durchgang zwei verlief gegen die in der Defensive ebenfalls kompromisslos zu Werke gehenden Düsseldorferinnen zu Beginn zäh. Eine Viertelstunde vor Schluss lagen wir mit 11:13 zurück. In der entscheidenden Phase konnten wir jedoch in der Deckung noch einmal eine Schüppe drauflegen, verwerteten jetzt unsere Torchancen sicherer und gingen nach drei Toren hintereinander mit 16:14 in Führung. In den Schlussminuten spielten wir unseren Vorsprung mit der notwendigen Cleverness nach Hause und nahmen so zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt mit nach Hause. 
Fazit: Die Deckung stellte einmal mehr eindrucksvoll ihre kämpferischen Fähigkeiten unter Beweis. Offensiv ist noch deutlich Luft nach oben, sowohl hinsichtlich der Abschlussqualität als auch der Minimierung der technischen Fehler. Unser französischer Neuzugang Kim Laurenson kam zu ihrem ersten Einsatz im ETB-Trikot und machte ihre Sache ordentlich. Insgesamt haben wir uns damit auf den 8. Platz vorgeschoben und mit ausgeglichenem Konto von 14:14 drei Punkte Vorsprung auf einen der vier Abstiegsplätze. Es spielten: Hasel (TW), Zitzer 5, Görges 4, Müller, Spengler, Hantel je 2, A. Rautenberg, Schräder je 1, Körner, Mikus, von Häfen, Laurenson, Fehlauer.
Am kommenden Sonntag ist zum nächsten „Nachbarschaftsduell“ der Tabellensiebte Neusser HV II um 17:15 h am Helmholtz zu Gast. Wir wollen uns mit einem Sieg weiter nach oben arbeiten und freuen uns auf Unterstützung!

Souveräner Sieg zum Jahresausklang: 1. Damen gewinnen mit Comeback des Jahres 26:17 in Wuppertal

Wuppertaler SV 1F – ETB SW Essen 1F

Souveräner Sieg zum Jahresausklang: 1. Damen gewinnen mit Comeback des Jahres 26:17 in Wuppertal

Der Sonntagmorgen begann mal wieder erquickend. Kurz nacheinander mussten neben den bekannten Ausfällen Linja Scholz, Mo Heymann und Hannah Fehlauer auch noch Maria Görges und Hannah Müller erkrankt passen, sodass sich die geplante personelle Entspannung für das Gastspiel beim Wuppertaler SV pulverisierte und mal wieder nur zwei gelernte Rückraumspielerinnen zur Verfügung standen. Dazu mit Anja Lindner und Luisa Zitzer erstmalig wieder zwei Spielerinnen nach langwierigen Verletzungen und erheblichem Trainingsrückstand im Mini-Kader. Also kurzerhand umdisponiert. Kira Laß ans Kampfgericht (nochmal vielen Dank für die spontane Unterstützung!) und gefühlte (oder sogar echte?) 20 Jahre Landesligaerfahrung auf die Platte gebeten: Nicole Spratte nach fünfjähriger Pause noch einmal im Trikot zu sehen, das hätte sich wohl niemand mehr träumen lassen. Zum Spiel: Nach konzentriertem Beginn und einer schnellen 3:0-Führung ließen wir in der Deckung ein wenig die Zügel schleifen, sodass sich bis zum 3:5 Mitte der ersten Halbzeit ein offenes Spiel entwickelte. Danach nahmen wir das Heft wieder in die Hand und zogen, gestützt auf eine erneut starke Torfrau Sabrina Hasel, die unter anderem drei Siebenmeter parierte, auf 10:3 weg und verwalteten diesen Vorsprung im Grunde bis zum Endergebnis, ohne dass die Gastgeber noch einmal ernsthaft in Schlagdistanz kamen. Die Geschichten des Spiels lauten diesmal ein wenig anders: Hannah Spengler hatte ihre Premiere auf der halbrechten Position und zeigte dort über 45 Minuten eine ambitionierte Leistung. Luisa Zitzer führte nach überstandener Verletzung gut Regie auf der Mittelposition und trug sich ebenso siebenmal in die Torschützenliste ein wie die treffsichere Rike Schräder. Neuzugang Friederike Körner überzeugte auf Linksaußen und erzielte ihre ersten Treffer für den ETB. Und dann, einige Minuten vor Schluss, war es dann tatsächlich so weit: Eine junge, talentierte Nachwuchsspielerin namens Nicole S. betrat das Spielfeld und konnte sich wenige Augenblicke später das erste Mal seit ihrer schweren Knieverletzung 2013 (!) in die Torschützenliste eintragen. Vielleicht ja nicht das letzte Mal …

Torschützen: Schräder, Zitzer je 7, Spengler 4, Körner, Mikus je 3, Hantel, Spratte je 1.

Somit stehen wir nach Abschluss der Hinrunde mit 12:14 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz, was angesichts der wirklich katastrophalen Verletzungsmisere einem kleinen Wunder gleicht. Wir hoffen, dass wir zum Rückrundenstart Ende Januar wieder alle Rekonvaleszenten an Bord haben. Bis dahin: allen frohes Fest, schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Großer Kampf wird nicht belohnt: 17:18 gegen Wuppertal

ETB SW Essen 1F – SSG Wuppertal / HSV Wuppertal 2F

Großer Kampf wird nicht belohnt: 17:18 gegen Wuppertal

Die Hiobsbotschaften vorneweg: Nachdem sich Linja Scholz am vergangenen Wochenende eine Blessur am Daumen zuzog, standen für das Spiel am vergangenen Samstag nur noch zwei gelernte Rückraumspielerinnen zur Verfügung, sodass Hannah Müller wieder auf die ungewohnte Mittelposition rücken musste. Mit den restlichen „Unversehrten“ – jeweils zwei Rechts-, zwei Linksaußen und zwei Kreisläuferinnen – eher suboptimale Voraussetzungen gegen den Verbandsligaabsteiger aus Wuppertal, der mit der Empfehlung der stärksten Offensive der Liga anreiste und kürzlich Ligaprimus BHC die erste Niederlage beibringen konnte. Ungeachtet dessen kamen wir in der Anfangsphase recht ordentlich ins Spiel und bewegten uns bis zum 4:5 in der ersten Viertelstunde auf Augenhöhe. Allerdings traten danach erneut die Probleme auf, die uns bereits in den vergangenen Spielen das Leben schwer gemacht haben. In der Offensive wurden zu viele Hochkaräter liegen gelassen; und mit insgesamt 17 torlosen Minuten in Folge lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Natürlich war auch ein wenig Pech mit dabei, und natürlich arbeitete auch die Deckung mit der starken Torfrau Sabrina Hasel, die unter anderem drei Siebenmeter entschärfte, über weite Strecken wieder sehr gut. Aber vorne müssen einfach Durchschlagskraft und Präzision erhöht werden, um gegen die Teams von oben etwas Zählbares mitzunehmen. Nach dem 5:10 zur Pause begann die zweite Halbzeit ähnlich, und beim 7:14 in der 42. Minute schien die Vorentscheidung bereits gefallen zu sein. Mit der Umstellung auf zwei Kreisläufer konnten wir jedoch noch einmal einen neuen offensiven Impuls setzen. Und siehe da, mit fünf Toren in Serie waren wir beim 12:14 10 Minuten vor Schluss wieder in Schlagdistanz. Allerdings holten wir uns in den Schlussminuten zu selten die Belohnung für eine kämpferisch herausragende Leistung ab, da uns erneut das Schusspech an den Händen klebte. 17:18 stand es nach dem Schlusspfiff auf der Anzeigentafel, aber alles in allem eine Vor- und Einstellung, auf die unser gegenwärtiger Minikader unter den extrem schwierigen Voraussetzungen wirklich stolz sein kann.

Torschützen: Görges 4, Fehlauer, Hantel, Schräder, Spengler je 3, Müller 1.

Zum Abschluss der Hinrunde geht es zum Tabellenvorletzten Wuppertaler SV, wo wir – hoffentlich mit ein paar mehr Wechseloptionen – ein Erfolgserlebnis in die Winterpause mitnehmen wollen.

1.Damen ETB SW Essen 1F – SSG Wuppertal / HSV Wuppertal 2F 17:18

ETB SW Essen 1F – SSG Wuppertal / HSV Wuppertal 2F

Großer Kampf wird nicht belohnt: 17:18 gegen Wuppertal

Die Hiobsbotschaften vorneweg: Nachdem sich Linja Scholz am vergangenen Wochenende eine Blessur am Daumen zuzog, standen für das Spiel am vergangenen Samstag nur noch zwei gelernte Rückraumspielerinnen zur Verfügung, sodass Hannah Müller wieder auf die ungewohnte Mittelposition rücken musste. Mit den restlichen „Unversehrten“ – jeweils zwei Rechts-, zwei Linksaußen und zwei Kreisläuferinnen – eher suboptimale Voraussetzungen gegen den Verbandsligaabsteiger aus Wuppertal, der mit der Empfehlung der stärksten Offensive der Liga anreiste und kürzlich Ligaprimus BHC die erste Niederlage beibringen konnte. Ungeachtet dessen kamen wir in der Anfangsphase recht ordentlich ins Spiel und bewegten uns bis zum 4:5 in der ersten Viertelstunde auf Augenhöhe. Allerdings traten danach erneut die Probleme auf, die uns bereits in den vergangenen Spielen das Leben schwer gemacht haben. In der Offensive wurden zu viele Hochkaräter liegen gelassen; und mit insgesamt 17 torlosen Minuten in Folge lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Natürlich war auch ein wenig Pech mit dabei, und natürlich arbeitete auch die Deckung mit der starken Torfrau Sabrina Hasel, die unter anderem drei Siebenmeter entschärfte, über weite Strecken wieder sehr gut. Aber vorne müssen einfach Durchschlagskraft und Präzision erhöht werden, um gegen die Teams von oben etwas Zählbares mitzunehmen. Nach dem 5:10 zur Pause begann die zweite Halbzeit ähnlich, und beim 7:14 in der 42. Minute schien die Vorentscheidung bereits gefallen zu sein. Mit der Umstellung auf zwei Kreisläufer konnten wir jedoch noch einmal einen neuen offensiven Impuls setzen. Und siehe da, mit fünf Toren in Serie waren wir beim 12:14 10 Minuten vor Schluss wieder in Schlagdistanz. Allerdings holten wir uns in den Schlussminuten zu selten die Belohnung für eine kämpferisch herausragende Leistung ab, da uns erneut das Schusspech an den Händen klebte. 17:18 stand es nach dem Schlusspfiff auf der Anzeigentafel, aber alles in allem eine Vor- und Einstellung, auf die unser gegenwärtiger Minikader unter den extrem schwierigen Voraussetzungen wirklich stolz sein kann.

Torschützen: Görges 4, Fehlauer, Hantel, Schräder, Spengler je 3, Müller 1.

Zum Abschluss der Hinrunde geht es zum Tabellenvorletzten Wuppertaler SV, wo wir – hoffentlich mit ein paar mehr Wechseloptionen – ein Erfolgserlebnis in die Winterpause mitnehmen wollen.

Hasse Kacke am Schuh … 14:20-Niederlage in Wuppertal

LTV Wuppertal 1F – ETB SW Essen 1F

Hasse Kacke am Schuh … 14:20-Niederlage in Wuppertal

Mal wieder nur eine dünn besetzte Auswechselbank, mal wieder mit angeschlagenen Spielerinnen in die Partie gegangen. Hört sich an wie gebetsmühlenartige Wiederholung, stimmt aber leider auch, da erneut fünf Spielerinnen nicht zur Verfügung standen. Dennoch starteten wir gut in die Begegnung beim Tabellendritten und lagen zu Beginn 4:2 in Front. Der Angriff überzeugte durch gute Abläufe, und die Deckung zwang die Wuppertalerinnen oft zu Abschlüssen von außen, die sichere Beute von Torfrau Sabrina Hasel wurden. Bedingt durch die frühe Auswechslung von Maria Görges kam nach der Führung jedoch viel Sand ins Offensivgetriebe. Spielerisch wollte nichts mehr so richtig zusammenpassen, die Anzahl der technischen Fehler häufte sich, sodass wir dem Gegner einige Gastgeschenke in Form von Tempogegenstößen überreichten, die die Wuppertalerinnen auch zu nutzen wussten. Zudem zeigte der Unparteiische – der grundsätzlich eine Top-Leistung ablieferte, was auch mal gesagt werden muss – ungewohnt schnell Zeitspiel an, was unserem Spiel und dem schmalen Kader nicht wirklich entgegenkam. So gerieten wir bis zur 20. Minute mit 5:9 in Rückstand, kämpften uns aber bis zur Pause mit einer Energieleistung wieder auf 9:10 heran. Durchgang zwei stand tendenziell unter dem Motto: „Hast Du kein Glück, kommt auch noch Pech dazu.“ Im Angriff wurden zwei Siebenmeter, Gegenstöße, Abschlüsse aus dem Rückraum und freie Würfe vom Kreis nach Herzenslust verballert, sodass wir erst nach knapp einer Viertelstunde unser erstes Tor erzielten. Umgekehrt war unsere Torfrau an nahezu allen gegnerischen Torwürfen (inklusive Siebenmetern) dran, die aber trotzdem irgendwie noch ins Netz trudelten. Beides zusammen kostete uns die Möglichkeit, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Zu ihrem ersten Einsatz kam Friederike Körner, die ihre Sache ordentlich machte.

Tore: Schräder 4, Scholz 3, Görges, Fehlauer je 2, Hantel, Müller, von Häfen je 1.

Am kommenden Samstag (8. Dezember 2018, 17:15 h, Helmholtz) geht es gegen den Verbandsligaabsteiger SSG Wuppertal 2 um die nächsten beiden Punkte. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung!

SC Bayer 05 Uerdingen 1F – ETB SW Essen 1F – Schlechte Personallage und unglückliche Startphase begünstigen Niederlage

SC Bayer 05 Uerdingen 1F – ETB SW Essen 1F

Lindner, Heymann, Zitzer, Scholz, Rautenberg, Golonka, Mikus. Eine Mannschaft, die in der Landesliga durchaus konkurrenzfähig wäre. Aber die waren ja bedauerlicherweise alle bei unserem gestrigen Ausflug nach Uerdingen nicht mit von der Partie. Zusätzlich mit Julia von Häfen und Rike Schräder noch zwei angeschlagene Spielerinnen an Bord, nur eine Auswechselspielerin – das konnte ja heiter werden, und das wurde es auch. Allerdings weniger wegen der eigenen Leistung, auch nicht wegen der Darbietung des Gegners. Vielmehr wurde den staunenden Teams und dem erheiterten Publikum eine Schiedsrichterattrappe vorgeführt, deren Exspirationsübungen in das Utensil Pfeife nicht wenige Male Gelächter auf der einen und schieres Entsetzen auf der anderen Seite auslöste. Höhepunkt dieser komödiantischen Vorstellung: eine Zweiminutenstrafe gegen Maria Görges nach einem Stürmerfoul mit der fulminanten Begründung: „So kann man da nicht reingehen!“; flankiert durch einen Hinweis auf das Regelwerk, den man nachlesen könne. Nun, beim Handball kommt eine dynamische Bewegung in Richtung gegnerisches Tor schon mal vor, zuweilen sind physische Kollisionen bei einer „Vollkontaktsportart“ an der Tagesordnung. Sonst ließen sich üblicherweise weder Tore erzielen noch verhindern. Zudem schien der Proband den grundlegenden Erstklässler-Kurs „Zählen im einstelligen Bereich“ geschwänzt zu haben, da sich bekanntlich maximal drei Schritte mit dem Ball bewegt werden darf, ohne zu prellen oder abzuspielen. Kann man übrigens auch im Regelwerk nachlesen (Regel 7).
Nun gut, Handball gespielt wurde zwischendurch auch, und für unsere ausgelassenen Chancen – insbesondere zu Beginn und gegen Ende der Begegnung – konnte auch der Pfeifer nichts. Wir lagen nach schwacher Offensivleistung mit 2:7 hinten und liefen diesem Rückstand im Grunde bis zum Ende des Spiels hinterher. Nachdem wir uns bis zur 54. Minute noch einmal auf 15:18 herangekämpft hatten, kam die ominöse Offensivfoul-Zweiminutenstrafe. Und selbst danach hätten wir noch innerhalb von drei Minuten in Schlagdistanz kommen können, doch ein Gegenstoßpass fand die freistehende Hannah Müller nicht, ein freier Schuss vom Kreis wurde vergeben und ein Rückraumwurf landete – wie viele andere Abschlüsse heute auch – am Pfosten. Das 19:15 eine Minute vor Schluss machte dann den Deckel auf ein Spiel, das in dieser Form niemand braucht. Es bleibt die Erkenntnis, dass mit einem Hauch mehr Fortune selbst mit dem um sieben Akteure dezimierten Minikader etwas zu holen gewesen wäre, denn der tapfere Rest musste 60 Minuten fast komplett durchspielen und hat bravourös gekämpft.

Tore: Müller 5, Görges 4, Spengler, Fehlauer je 2, Hantel, Schräder je 1.

Die folgende 14-tägige Pause können wir hoffentlich nutzen, um die eine oder andere Rekonvaleszentin wieder spielfähig zu bekommen, damit wir im nächsten Spiel (Sonntag, 2. Dezember, 13 h) beim LTV Wuppertal ein paar personelle Optionen mehr haben.

Erfolgreiches Turnierwochenende!

Nach zwei Tagen Handball fast rund um die Uhr, blickt der ETB positiv auf sein diesjähriges Turnierwochenende zurück.

Am Samstag kam es zum gewohnt feucht-fröhlichen Er & Sie Turnier. Nach vielen ausgeglichenen Partien gewann unsere „erste“ von zwei Herrenmannschaft mit ihrem Partnerteam, den TV Cronenberg Damen, das Turnier.

Am Sonntagmorgen griffen die „Alten Herren“ zum Ball. Ein sehr faires und freundschaftliches Turnier gewannen unsere Gäste von der MTG Horst. Unsere Special Olympics holten zwei Siege.

Am Nachmittag kam dann bei unserem Nachwuchs noch ein bisschen sportlicher Ehrgeiz auf.
Unsere E1 reihte sich knapp hinter Turniersieger SG Überruhr ein, die E2 wurde vierter, hinter einer sehr homogenen Spontan-Kombi aus Altendorf 09 und unseren E-Mädels.

Besonders zu überzeugen wussten unsere drei D-Jugenden: Zunächst traf die weibliche D in einem Freundschaftsspiel auf die GSG Duisburg. Gegen die jahrgangsälteren und deutlich größeren Gäste machten unsere Mädels ein gutes Spiel und unterlagen 6:12.
Beim anschließenden Turnier der männlichen D-Jugend überzeugten unsere beiden Teams auf ganzer Linie und ließen die starken Gäste aus Horst und vom Hallo hinter sich. Nicht ganz überraschend hatte die D2 die Nase vorn, die stark ersatzgeschwächte D1 wurde zweiter.

Vielen Dank an alle, die am Turnier beteiligt waren – an unsere Gastmannschaften, an alle Helfer und Spender an den Theken, an Turnier-Organisation und Schiedsrichter-Team – gute Arbeit!

Hoffe wir sehen uns alle wieder beim Wilhelm-Pfeiffer-Gedächtnisturnier 2019!

Unglaublich aber wahr – Damen halten die Klasse!

TuS Treudeutsch Lank 2F – SG1 ETB SW/Altendorf/Ruhr 1F (20:24)

Unglaublich aber wahr

Gestern ging es für uns ums Ganze. Gegen Lank hieß es alles geben, 2 Punkte mitnehmen und so den Klassenerhalt perfekt machen. Demnach hieß es volle Konzentration aufs Spiel von Anfang an. Unser Konzept war es von Anfang an präsent in der Deckung zu sein, den Kampf anzunehmen und keinen Zentimeter zu verschenken. Vorne wollten wir ruhig spielen, technische Fehler vermeiden und keine Nervosität zeigen. Und siehe da: Es gelang uns von Anfang an dieses Konzept in die Tat umzusetzen. Drei wichtige Auftakttore aus dem Rückraum sowie tolle Paraden unserer Torfrau ebneten uns den Weg für eine 1:7 Führung nach nur 10 Minuten. Auch wenn die Damen aus Lank noch einmal auf ein 4:8 rankamen, konnten wir sie mit unserer starken Abwehrleistung und unserem konzentrieren Angriffsspiel weiter auf Abstand halten und mit einer 8:13 Führung in die Halbzeit gehen. Selbst ein wenig überwältigt von der Wahnsinnsleistung in der ersten Halbzeit, wollten wir das Zepter auf keinen Fall mehr aus der Hand geben, sondern diesen Sieg nach Hause bringen. Und genau so gingen wir es in der zweiten Halbzeit auch an: Schnell konnten wir 5 Tore nachlegen und unsere Führung auf 11:18 ausbauen. Doch dann wurde es zunehmend kniffelig, da wir aufgrund von Zeitstrafen vermehrt nur zu fünft auf dem Platz standen. Doch irgendwie überstanden wir gestern auch diese Phasen mit Bravour. Auch der Moment, wo wir uns zu viert gegen sechs Angreiferinnen behaupten mussten, konnte uns nicht zum Verhängnis werden. Was für ein Tag! In der 53. Minute hieß es dann kurz Luft anhalten – die Damen aus Lank waren auf zwei Tore an uns dran. Doch eine Auszeit später fanden wir unsere Ruhe wieder und legten vorne 3 Tore nach: 19:24. Die Uhr zeigte inzwischen 58:38 an und und war klar: Das war es jetzt. Wir haben es geschafft! Lank machte noch ein 7-Meter Tor, bevor der Schiedsrichter die Partie beendete. Mit einem 20:24 verabschieden wir uns aus dieser Saison, die es in sich hatte. Eine durchwachsene Hinrunde mit vielen unnötig verschenkten Punkten und eine Wahnsinnsrückrunde mit nur vier Niederlagen und einem Unentschieden. Nächstes Jahr können wir also an unsere Leistung in der Landesliga anknüpfen, denn wir haben bewiesen, dass wir in diese Liga gehören und mithalten können.

Torschützen:
Schräder 6, Wewers 5, Hantel 4, Bohnau, Rautenberg, K., Scholz je 3

ETB 1.Damen vs. Riemke

Im heutigen Spiel mußten wir in Riemke ran. Mit der Niederlage aus dem Hinspiel im Hinterkopf traten wir mit gemischten Gefühlen, aber von Anfang an, hoch konzentriert auf. Und das zahlte sich aus: Durch eine sicher stehende 5-1 Abwehr, kamen die Riemker nicht zu Torerfolgen. Dagegen konnten wir schon nach fünf Minuten mit schnellen Toren und gut ausgespielten Angriffen mit 1:6 vorlegen. Die Konzentration in der Abwehr hielt an und konnte unsere teils überhasteten Angriffe und dadurch vergebenen Torchancen wettmachen, so dass wir nach wie vor in Führung blieben. So gingen wir mit 8:12 in die Kabine. Zu Beginn der zweiten Halbzeit strauchelten wir kurz und ließen die Riemker Damen  mit einem Tor auf 11:12 rankommen. Doch glücklicherweise fingen wir uns wieder und fanden in unser Spiel. Die Angriffe vorne spielten wir besser aus und hinten mauerten wir. So zogen wir wieder mit 11:16 davon und ließen uns diese Führung auch nicht mehr nehmen. Am Ende stand es verdient 16:27 für uns nach einer tollen geschlossenen Leistung. 

Torschützen 

Bohnau 6, Wewers, Scholz je 5, Rautenberg, A., Wahl je 4, Schräder 2, Rautenberg, K. 1