Großer Kampf wird nicht belohnt: 17:18 gegen Wuppertal

ETB SW Essen 1F – SSG Wuppertal / HSV Wuppertal 2F

Großer Kampf wird nicht belohnt: 17:18 gegen Wuppertal

Die Hiobsbotschaften vorneweg: Nachdem sich Linja Scholz am vergangenen Wochenende eine Blessur am Daumen zuzog, standen für das Spiel am vergangenen Samstag nur noch zwei gelernte Rückraumspielerinnen zur Verfügung, sodass Hannah Müller wieder auf die ungewohnte Mittelposition rücken musste. Mit den restlichen „Unversehrten“ – jeweils zwei Rechts-, zwei Linksaußen und zwei Kreisläuferinnen – eher suboptimale Voraussetzungen gegen den Verbandsligaabsteiger aus Wuppertal, der mit der Empfehlung der stärksten Offensive der Liga anreiste und kürzlich Ligaprimus BHC die erste Niederlage beibringen konnte. Ungeachtet dessen kamen wir in der Anfangsphase recht ordentlich ins Spiel und bewegten uns bis zum 4:5 in der ersten Viertelstunde auf Augenhöhe. Allerdings traten danach erneut die Probleme auf, die uns bereits in den vergangenen Spielen das Leben schwer gemacht haben. In der Offensive wurden zu viele Hochkaräter liegen gelassen; und mit insgesamt 17 torlosen Minuten in Folge lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Natürlich war auch ein wenig Pech mit dabei, und natürlich arbeitete auch die Deckung mit der starken Torfrau Sabrina Hasel, die unter anderem drei Siebenmeter entschärfte, über weite Strecken wieder sehr gut. Aber vorne müssen einfach Durchschlagskraft und Präzision erhöht werden, um gegen die Teams von oben etwas Zählbares mitzunehmen. Nach dem 5:10 zur Pause begann die zweite Halbzeit ähnlich, und beim 7:14 in der 42. Minute schien die Vorentscheidung bereits gefallen zu sein. Mit der Umstellung auf zwei Kreisläufer konnten wir jedoch noch einmal einen neuen offensiven Impuls setzen. Und siehe da, mit fünf Toren in Serie waren wir beim 12:14 10 Minuten vor Schluss wieder in Schlagdistanz. Allerdings holten wir uns in den Schlussminuten zu selten die Belohnung für eine kämpferisch herausragende Leistung ab, da uns erneut das Schusspech an den Händen klebte. 17:18 stand es nach dem Schlusspfiff auf der Anzeigentafel, aber alles in allem eine Vor- und Einstellung, auf die unser gegenwärtiger Minikader unter den extrem schwierigen Voraussetzungen wirklich stolz sein kann.

Torschützen: Görges 4, Fehlauer, Hantel, Schräder, Spengler je 3, Müller 1.

Zum Abschluss der Hinrunde geht es zum Tabellenvorletzten Wuppertaler SV, wo wir – hoffentlich mit ein paar mehr Wechseloptionen – ein Erfolgserlebnis in die Winterpause mitnehmen wollen.

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